2020

Wohnschule

Es ist soweit! Nach einer kurzen Phase des Umzugs, Renovieren und Einrichtens, steht die Wohnschule am neuen Standort Hüttlingen für den Einzug neuer BewohnerInnen bereit. Das Angebot versteht sich als Fortschreibung unseres Probewohnens in den Ambulanten Diensten (Wohnen Lernen GbR).

Was ist die Wohnschule?

Ein etwa einjähriges ambulantes Wohntraining mit Bedarfsermittlung und Teilhabeplanung (Clearing) und nachfolgendem Übergang in ein passendes Wohnumfeld. Dies kann entweder Ambulant Unterstütztes Wohnen in einer eigenen Wohnung oder einer Wohngemeinschaft sein oder auch in den besonderen Wohnformen.

Die TeilnehmerInnen wohnen in dieser Zeit in der Wohnschule und erhalten ein individuelles Training in verschiedenen Alltagsfeldern. Ziel ist die größtmögliche Selbständigkeit bzw. wo dies nicht möglich ist, die Einrichtung eines passenden Helfernetzwerks. Auch „Schnupperwohnen“ von einzelnen Tagen ist möglich.

Was lernt man hier?

Selbstversorgung (Einkaufen, Kochen), Selbstfürsorge (Hygiene, Freizeitgestaltung, soziale Kontakte), Haushalt (Putzen, Umgang mit Geld und Dokumenten), Mobilität im Stadtteil, persönliche Lebensplanung (Was sind meine Wünsche?).

Der intensive Austausch mit den Angehörigen ist ebenfalls Bestandteil.

Wer kann teilnehmen?

Menschen mit Behinderung, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfe (Leistungen zur selbstbestimmten Lebensführung gem. SGB IX, Teil 2) besitzen, auch an der Schnittstelle zum SGB XI mit Pflegebedarf, Schnupperwohnen ab 16 Jahren.

Wie wohnt man hier?

Die Wohnschule ist eine intensiv ambulant betreute Wohngemeinschaft. Es gibt 4 Plätze mit Einzelzimmern und gemeinschaftlich genutzte Räume, z. B. Küche und Aufenthaltsbereich. In Hüttlingen sind die wichtigsten alltäglichen Einrichtungen (Bäcker, Metzger, Supermarkt, Bank, Kirche, Arztpraxen und viele mehr) vorhanden. Zudem ist eine gute Anbindung an den ÖPNV in Richtung Aalen und Ellwangen gegeben (mit dem Bus in 20 Minuten erreichbar).

Übergabe VW Up – Dank an VR Bank Ostalb!

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Land haben sozialen Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg 117 Fahrzeuge gespendet. In einer Veranstaltung am Freitag, 2. Oktober 2020, auf Schloss Solitude in Stuttgart wurden symbolisch die Fahrzeugschlüssel übergeben. Danach starteten die VRmobile (VW up, VW e-up, VW Caddy und VW T6) zu einer Sternfahrt zu den sozialen Einrichtungen. 

Unser herzlicher Dank gilt der VR Bank Ostalb für unseren neuen VW Up.

Danke!

„BTHG – auch in Zeiten von Corona“ Vortrag entfällt leider!


Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesteilhabegesetz hat zum Ziel, die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Sinne von mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung zu verbessern und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln.
Um Betroffenen über diese neue gesetzliche Entwicklung zu informieren, haben die Beauftrage für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Ostalbkreises und die EUTB®-Angebote einen Fachtag zum Thema „BTHG – Was bringt´s – auch in Zeiten von Corona“ in einfacher Sprache organisiert.


HINWEIS:

Für unseren hörgeschädigte Gäste stehen Schriftdolmetscherinnen und
Gebärdendolmetscherinnen zur Verfügung.


Zu dieser Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Petra Pachner

Erste Reise in Zeiten von Corona

Seit März nun schon durften die Ambulanten Dienste der Lebenshilfe Aalen keine ihrer geplanten Reisen für Menschen mit Behinderung mehr durchführen. Das ist eine lange Zeit. Gerade ab dem Monat Mai beginnt eigentlich die große Reisesaison. Im Schnitt finden in den Sommermonaten zwei Reisen pro Monat statt. Dieses Jahr ist jedoch alles anders. Die Zeit nur zu Hause in den eigenen vier Wänden war und ist auch immer noch für Menschen mit Behinderung eine sehr lange. Auch Angehörige beschreiben immer häufiger die immens hohe Belastung durch das Ausgleichen der sonst angebotenen Schul- und Beschäftigungsangebote.

Umso größer war die Begeisterung als klar war: die Lebenshilfe Aalen darf ihre Reisen wieder stattfinden lassen!

Nach langem Abklären und differenziertem Planen, orientiert an den aktuell geltenden Corona-Regelungen und einem Austausch mit der Landesebene der Lebenshilfe, konnte die erste Reise trotz Corona starten.

Vom 24. bis zum 28. August ging es in den Schwarzwald nach Gengenbach. Den Verantwortlichen der Ambulanten Dienste war klar, es muss vor Ort ein Programm durchgeführt werden, das so „sicher“ wie möglich ist. Die Gruppe mit neun Personen war also viel in der Natur, was im Schwarzwald bekanntermaßen kein Problem ist. Sie besuchten den Bärenpark, grillten an der hauseigenen Feuerstelle und besichtigten die historische Stadt Gengenbach. Der gewohnte Reisespaß mit all seinen erlebnisreichen Momenten blieb also nicht aus, berichtet die Gruppenleitung, Brigitte Kaufmann.

Dies motiviert nun, mit den weiter geplanten Reisen 2020, an den Start zu gehen und die Planung für 2021 fortzuschreiben. Die Lebenshilfe Aalen hofft, dass die Reisen weiterhin stattfinden dürfen, wenn auch mit Auflagen!

Landesprojekt “Behinderung, Sexualität und Partnerschaft”

Der Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg arbeitet zusammen mit Profamilia Baden-Württemberg an dem Projekt „Behinderung, Sexualität und Partnerschaft“.

Es ist es uns ein großes Anliegen über dieses Thema zu sprechen und es nicht (länger) als Tabuthema zu behandeln. Partnerschaft und Sexualität sind Themen, die sehr sensibel und intim sind. Diese Privatsphäre wollen wir als Einrichtung wahren.

Wir begleiten und unterstützen Menschen mit Behinderung und fördern Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Den Themen Partnerschaft und Sexualität stehen wir pädagogisch professionell und tolerant gegenüber.

Das Projekt ist folgendermaßen aufgebaut:

In der ersten Phase des Projekts werden die konkreten Bedarfe von Menschen mit Behinderung mit Hilfe von drei Fragebögen erhoben. Ein Fragebogen ist in Leichter Sprache für Menschen mit Behinderung, die anderen zwei Fragebögen sind für Angehörige und Fachkräfte konzipiert. Zum Ausfüllen werden ca. 15 Minuten benötigt. Die Befragung läuft anonym und streng vertraulich.

In der zweiten Phase sollen passende Angebote erprobt werden, um dann in der dritten Phase die gewonnenen Erkenntnisse in einen Leitfaden zu bringen.

Da wir intern ebenfalls an diesem wichtigen Thema arbeiten, sind wir sehr daran interessiert, möglichst viele Fragebögen zu generieren.

Die genaue Projektskizze sowie die drei Fragebögen stehen unten zum Download bereit. Die Befragung läuft bis zum 30.09.2020.

Der ausgefüllte Fragebogen kann direkt an umfrage-bw@profamilia.de gesendet werden. Per Brief ist ebenfalls möglich, dann einfach bei uns in den Briefkasten werfen. Bei Fragen schreiben Sie an beratung@lebenshilfe-aalen.de oder rufen Sie uns an.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Erfolgreicher erster PIA-Abschluss in der Lebenshilfe Aalen

Aalen. Nach drei Jahren praxisintegrierter Ausbildung in der Lebenshilfe Aalen sowie der Ausbildungsschule St. Loreto durfte die Lebenshilfe Aalen Frau Larissa Fachet zu Ihrer bestandenen Abschlussprüfung zur Erzieher*in gratulieren. Als erste Absolventin der Praxisintegrierten Ausbildung (PIA) in der Inklusiven Kindertagesstätte Tausendfüßler der Lebenshilfe Aalen war Frau Fachet eine Vorreiterin in der Umsetzung der neuen Ausbildungsform.

Die Ausbildung zum/zur Erzieher*in in praxisintegrierter Form (PiA) umfasst eine dreijährige Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik in Verbindung mit einem Ausbildungsplatz in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit Theorie und Praxis im Wechsel. Bei dieser Ausbildungsform wird das bisherige Anerkennungsjahr in die schulische Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik integriert, so dass die praxisintegrierte Ausbildungszeit drei Jahre umfasst.

Wir wünschen Larissa Fachet alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!

Auf dem Bild zu sehen v. l. n. r Jochen Kopp (Stv. GF), Larissa Fachet (PIA), Fabian Joklitschke (Bereichsleitung IKTB), Isabel Vetter (Stv. GF)

Ferienspaß unter Corona Auflagen

Kontaktsperren, Schul- und Kindergartenausfälle liegen hinter uns. Insbesondere Kinder spürten dadurch die immensen Verunsicherungen und Ängste in ihrer Umgebung. Die enorme, nicht immer artikulierbare Belastung tragen auch die Kleinsten in sich. Grund genug, zumindest in den Ferien für ein bisschen Normalität und Abwechslung zu sorgen.

Die Verantwortlichen der Ambulanten Dienste der Lebenshilfe Aalen haben sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht und abgewogen, wie ein „fast“ normales Ferienprogramm für Kinder mit und ohne Behinderung starten könnte. Zu hoch war die Erforderlichkeit, für Familien und ihren Kindern mit Beeinträchtigung einen Ausgleich und eine Entlastungsmöglichkeit nach den zurückliegenden schweren Wochen anzubieten. Mit Auflagen wie Betreuung in Kleinstgruppen, verschiedene Standorten, hohe Hygienestandards und Unternehmungen hauptsächlich im Freien wollte man die traditionelle Tagesbetreuungen in den kompletten Ferien zu einem sicheren Vergnügen machen.

Nach einer Woche können die Veranstalter der Lebenshilfe Aalen rückmelden, dass der Ferienspaß auch unter Corona Auflagen nicht ausbleibt. Alle Ferienprogramme sind über sechs Wochen hinweg ausgebucht und die Kinder genießen es, ihre Freundinnen und Freunde zu treffen. Ausflüge wie zum Beispiel zum Spielplatz der Riesen bei Fichtenau oder an die Steinschlange um den Härtsfeldsee sind ein kleiner Auszug zu dem täglich wechselnden Angebot der Lebenshilfe.

Alles ist eben anders als sonst, aber deshalb nicht automatisch schlechter!

Solidarität in Zeiten von Covid-19

Soziales Engagement das gestaltet – vielfältig und wirkungsvoll.      

Die Lebenshilfe-Stiftung Ostalb wurde von der Lebenshilfe Aalen e.V. im März 2011 gegründet. Ziel der Lebenshilfe-Stiftung Ostalb ist es, Maßnahmen und Einrichtungen zu fördern, die wirksame Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Eltern und Angehörigen anbieten.

Durch den pandemie-bedingten Ausfall von Festen, Veranstaltungen unserer Stiftung sowie Spendeneinbrüche können die durch unsere Stiftung geförderten Angebote und Hilfen unserer Ambulanten Dienste nicht in gewohnter Form gefördert werden. Ausfälle von dringend benötigten Hilfeleistungen sowie Angeboten sind die Folge.

Zeigen Sie Solidarität und helfen Sie durch Ihre Spenden, um umgehende Unterstützung bei der Bereitstellung von ehrenamtlichen Angeboten und Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Eltern und Angehörigen anbieten zu können.

Jede Spende hilft!
Spendenkonto:           Lebenshilfe-Stiftung Ostalb
IBAN:                          DE52 6145 0050 1000 6127 34
BIC:                            OASPDE6AXXX

Änderung der Besuchsregelung unserer Geschäfts- sowie Beratungsstelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei möchten wir Sie über folgende Änderungen informieren:

 

Persönliche Besuche in unserer Geschäftsstelle sind wieder möglich.
Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung.

Persönliche Besuche in unserer Beratungsstelle sind wieder möglich.
Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung.