Kategorie Aktuelles

WIR für Menschlichkeit und Vielfalt

#wfmv2021

Als Initiativen, Einrichtungen und Verbände, die sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung einsetzen, wenden wir uns gegen jeglicheForm von Ausgrenzung und Diskriminierung.


Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt.

Und wir sind nicht alleine:

Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD) und andererrechter Bewegungen entschieden ablehnen. Die AfD hat vielfach gezeigt, dass sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit duldet. Sie fördert Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus.
Diese Entwicklung macht uns große Sorgen.


Denn heute ist wieder an der Tagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt: Hass und Gewalt gegen Menschen aufgrund von Behinderung, psychischer und physischer Krankheit, Religion oder Weltanschauung, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie nicht zuletzt gegen Personen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.

Das ist nicht hinnehmbar und muss aufhören!
Wir sagen NEIN zu jeglicher Ideologie derUngleichwertigkeit von Menschen.


Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass:

-sich Hass und Gewalt nicht weiter ausbreiten können,

– niemand das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen in Frage stellen darf und Menschen nicht ausgegrenzt, benachteiligt und diskriminiert werden.


Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet.


Wir setzen uns ein für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für uns alle!


Eintreten für Menschlichkeit und Vielfalt!

www.wir-fmv.org #wfmv2021

Stand 18. Februar 2021

Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 in Leichter Sprache

Einfach wählen gehen! Am 14. März 2021 finden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt. Hier gibt es zwei Formulare in Leichter Sprache dazu.

Hier geht es zur Wahl-Hilfe:

leichte_sprache_ltw2021.pdf (lpb-bw.de)

Hier geht es zum Leitfaden für Assistenzkräfte:

https://www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/pdf/publikationen/wahlen_2021/leitfaden_ltw2021.pdf

Lebenshilfen kooperieren erfolgreich – ein Jahr Beratungsstelle in Heidenheim

Vor einem Jahr ist das erste Kooperationsprojekt der Lebenshilfen Aalen und Heidenheim an den Start gegangen. Eine Beratungsstelle sollte das Lebenshilfeangebot im teil-und vollstationären Bereich in Heidenheim erweitern.

Hintergrund war unter anderem die Reform des Bundesteilhabegesetzes, ein Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und zur Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung. Auch war der gestiegene Bedarf an Beratungen zu vielfältigen Fragen und Herausforderungen im Leben mit einer Behinderung Anlass zu diesem neuen Unterstützungsangebot. Die Vorstandschaft der Lebenshilfe Heidenheim und deren Geschäftsführer Herr Kurt Wörrle waren sich einig, dass nur mit einem mobilen, nicht an die Wohn-und Werkstätten angegliederten Beratungsangebot diese Nachfrage bedient werden kann. Um Synergien und Erfahrungen zu nutzen entschloss man sich zur Kooperation mit der Lebenshilfe Aalen, die seit vielen Jahren die Dienstleistungen einer Beratungsstelle anbieten kann.

Menschen mit geistiger Behinderung, Angehörige und Familien aber auch andere Organisation bilden die Zielgruppen der Beratungsstelle der Lebenshilfe. Hier bekommen Menschen mit geistiger Behinderung leistungsrechtliche Auskünfte oder kann Fragen zu Wohnangeboten oder Freizeitangebote klären. Sehr oft finden sich auch ratsuchende Angehörige oft in höherem Alter ein, deren Belastung in der jahrzehntelangen Betreuung und Begleitung an Grenzen stößt. Krisenintervention durch konkrete Angebote oder effiziente Vermittlungen gehören zum Alltag einer Beratungsstelle.

Besonderen Schwerpunkt legt die Lebenshilfe auf eine niederschwellige und persönliche, engagierte Begleitung. Jeder soll die Hilfen bekommen, die er zulassen kann und soll durch die professionelle Haltung dazu in die Lage versetzt werden, diese zu erhalten. Mal geht es um Probleme beim Ausfüllen von Anträgen, mal erarbeitet man mit einer Familie Perspektiven im Leben mit einem besonderen Kind. Die Themen in der Beratungsstelle sind so vielfältig wie ihre Ratsuchenden.

Frau Susanne Schienle, Sozialpädagogin, arbeitet seit bereits nun seit fast 25 Jahren bei der Lebenshilfe in Aalen. Als Bereichsleitung der ambulanten Dienste und der Beratungsstelle wurde der Bereich der familienunterstützenden und ambulanten Hilfen breit ausgebaut. Als langjährige Leitung verfügt sie über vielfältige beruflichen und persönlichen Erfahrungen und Kenntnisse sowohl in der Einzelfallhilfe als auch in der strukturellen Arbeit.

Mit Frau Schienle kann der Aufbau und die Etablierung der Beratungsstelle bei der Lebenshilfe Heidenheim effizient betreiben werden. In enger Zusammenarbeit der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Heidenheim soll das Netz an Unterstützungen für Familien kontinuierlich erweitert werden. Die Beratungsstelle grenzt sich durch ihre spezifische Ausrichtung auf Familien mit Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung von anderen Beratungsstellen ab und sieht sich als einen weiteren Baustein in der alle verbindenden Zielausrichtung zu einer inklusiven Gesellschaft.

Was als Projekt gestartet ist, hat sich mittlerweile in der Landschaft der Behindertenhilfe im Landkreis Heidenheim etabliert. Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag, Beratungsstelle der Lebenshilfe Heidenheim!

Zirkelstiftung spendet an die Lebenshilfe Aalen

Unermüdlich setzt sich die Zirkel-Stiftung für die Kunst von Menschen mit Behinderung ein; schon seit Stiftungsgründung vor mittlerweile 20 Jahren.

Auch in diesem Jahr werden mit 4000 Euro die Kreativangebote der Lebenshilfe Aalen gefördert. Die regelmäßige finanzielle und ideelle Unterstützung ermöglicht, dass diese kulturellen Angebote unter professioneller Leitung angeboten werden können.

Diese Kontinuität ist die Garantie für den Erfolg der Kreativangebote der Lebenshilfe Aalen. So bietet die Lebenshilfe Aalen regelmäßige Kunstworkshops unter der Leitung von Beate Gabriel, Künstlerin aus Giengen, an.

Die Kunst-AG zeigte sich trotz Corona Lock-Downs aktiv und initiierte eine mittlerweile 150 Meter lange Steinschlange. Jeder Stein ist ein kreatives Kunststück der Malerinnen und Maler mit Behinderung. Auch jetzt arbeitet die Kunst-AG an einem neuen Outdoor-Projekt, Kreativität eröffnet eben neue Lösungen.

In den beiden Theatergruppen der Lebenshilfe Aalen „Die Knallerbsen“ und „Lachyoga“ können sich junge Menschen auf der Bühne erproben und Neues erfahren. Leider nur bis zum Lock-Down im letzten Jahr. Einnahmen aus den Auftritten fallen aus. Hier unterstützt die Zirkel-Stiftung durch die Übernahme der bestehenden Fixkosten und sichert das Überleben aller Gruppen.

Die Lebenshilfe Aalen sowie alle Kreativen bedanken sich von Herzen bei der Zirkel-Stiftung für die tatkräftige Unterstützung!

Impfen – erklärt in Leichter Sprache

Grundsätze

Impfen ist eine ärztliche Maßnahme, wie andere auch.

Dazu gehört ein Aufklärungsgespräch mit der Patientin.

Die Patientin hat selbst einzuwilligen – auch bei einer Rechtlichen Betreuung mit Aufgabenkreis Gesundheitssorge.

Nur dann, wenn sie einwilligungsunfähig ist, wird sie durch ihre rechtliche Vertreterin vertreten. Dann muss die Ärztin auch mit der Betreuerin sprechen und diese aufklären.

Maßgeblich für die Entscheidung der Betreuerin ist der Wille bzw. mutmaßliche Wille der betreuten Person.

Es handelt sich um einen behördlich zugelassenen und empfohlenen Impfstoff. Bei konkreten Zweifeln, ob die Betreute die Impfung verträgt, muss die Betreuerin mit der Ärztin auch darüber sprechen.

Es besteht keinerlei Impfpflicht.

Zwangsausübung ist ausgeschlossen.

Hier geht es zu den Erklärungen der Formulare:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Einleitung-leichte-Sprache.pdf?__blob=publicationFile

Hier geht es zum Merkblatt:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-leichte-Sprache.pdf?__blob=publicationFile

Hier geht es zum Fragebogen vor einer Impfung:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Anamnesebogen-leichte-Sprache.pdf;jsessionid=B0F831CEB46C0A9B942D00572379FC71.internet091?__blob=publicationFile

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Fünfzig Jahre nach den Morden entstand 1990 unter dem Leitgedanken: „Das Gedenken braucht einen Ort“, die Gedenkstätte Grafeneck. Die Gedenkstätte wurde 2005 um das Dokumentationszentrum erweitert, worin sich heute die Dauerausstellung befindet.

Wir als Lebenshilfe Aalen stehen hinter diesem Leitgedanken und sind daher Mitglied im Verein der Gedenkstätte Grafeneck.

Auch während der Pandemie ist ein Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus möglich. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen, nicht nur Heute, die Website der Gedenkstätte vorstellen und näher bringen.

http://www.gedenkstaette-grafeneck.de/startseite.html

AAkademie e. V. spendet an die Lebenshilfe Aalen

Der Aalener Akademie-Verein für Kultur und Dialog (AAkademie e. V) spendet 400 Euro zu Gunsten der Lebenshilfe Aalen.

Der AAkademie e. V. ist ein politsch neutraler, religiös offener und gemeinnütziger Verein aus Aalen. Vereinszweck ist die Harmonie zwischenreligiöser Beziehungen aufzubauen und aufrecht zu erhalten sowie Vorurteile abzubauen.

Herzlichen Dank!

Aktuelle Corona-Verordnung in Leichter Sprache

Warum gibt es die Corona-Verordnung?


Corona ist sehr gefährlich.
Es ist wichtig, alle Bürger vor Corona zu schützen.
Durch die Corona-Verordnung
sollen sich weniger Menschen mit Corona infizieren.

Hier geht es zur Corona-Verordnung in Leichter Sprache:

FFP2-Schutzmasken kostenfrei in der Apotheke abholen

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit heute bis zum 6. Januar 2021 können Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, drei FFP2-Schutzmasken kostenfrei in der Apotheke abholen.

Anspruchsberechtigt sind auch Menschen mit Trisomie 21.

Wir haben Ihnen hier den Link auf die entsprechende Seite des Bundesgesundheitsministeriums eingefügt, aus der dies hervorgeht:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/schutzmv.html

Ab Januar sollen berechtigte Personen für einen geringen Eigenanteil mit weiteren Masken versorgt werden. Weitergehende Informationen und die Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung finden Sie ebenfalls unter dem o.a. Link.