Die Lebenshilfe Aalen bei den Special Olympics – Tagebuch aus Berlin

Die Lebenshilfe Aalen bei den Special Olympics – Tagebuch aus Berlin

Wir, eine Gruppe von sechs Teilnehmer*innen und zwei Betreuerinnen, waren dabei: als freiwillige Helfer bei Special Olympics in Berlin! Was wir alles erlebt haben – von der Eröffnungsfeier, über unsere Schichten im Catering, bis hin zu Medaillengewinne und Geburtstagsfeiern – haben wir in unserem Tagebuch festgehalten. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Tag 1: Die Zugreise von Aalen nach Berlin verläuft problemlos. Wir kommen auf die Minute pünktlich in Berlin an. Noch kurz zur Messe, Akkreditierung und Uniform abholen. Jeder bekommt drei T-Shirts, ein/e Hoodie, Tasse, Cap, Trinkflasche und Sportbeutel. Danach geht’s ab ins Bett.

Tag 2: Erster Schichtbeginn um 7 Uhr, deshalb aufstehen um 5 Uhr. An der Messe angekommen werden wir bei der Getränkeausgabe für Volunteers und Athleten eingeteilt. Um 11 Uhr beenden wir unsere Schicht, gehen in die Kantine zum Essen und dann ins Hotel ausruhen, bevor es abends ins Olympiastadion zur Eröffnungsfeier geht. Die Feier ist sehr beeindruckend, ca. 190 Länder nehmen teil. Deutschland stellt die größte Delegation. Frank-Walter Steinmeier, Dirk Nowitzki und Felix Neureuther halten Reden, Olaf Scholz ist auch da. Nach Entzündung des olympischen Feuers fahren wir um 24 Uhr ins Hotel.

Tag 3: Es war eine kurze Nacht. Um 10 Uhr beginnt die nächste Schicht. Wieder beim Getränke ausgeben. Weil es so viele Volunteers gibt, teilen wir uns auf und schauen uns verschiedene Wettbewerbe (Volleyball, Tischtennis) an. Um 14 Uhr ist Schichtende. Danach werden wir selbst aktiv und machen bei verschiedenen Aktionen mit. Man kann dabei Stempel sammeln und am Ende erhält jeder eine Goldmedaille. Danach geht‘s ins Hotel. Abends zum Italiener.

Tag 4: Stimmung ist gut, aber die Kräfte werden weniger. Wir können uns spontan frei nehmen und fahren zum Olympiastadion, um uns Wettkämpfe in Leichtathletik und Fußball anzuschauen. Auf dem Weg zum Stadion treffen wir zufällig auf eine alte Bekannte aus Aalen, die soeben Silber im Standweitsprung gewonnen hat! Beim Fußball gibt’s noch ein Foto mit der deutschen Mannschaft, die danach 3:0 gegen St. Lucia gewinnt. Abends gehen wir Cocktails trinken und feiern den Geburtstag einer Mitreisenden.

Tag 5: Letzter Tag beim Arbeiten. Mittlerweile kennen uns die Menschen in der Volunteers Lounge, wo unser Getränkestand steht, schon und wir werden mit einem großen „Hallo“ begrüßt. Wir geben drei Stunden fleißig Getränke aus, bevor wir uns auf den Weg zu unserem letzten Mittagessen in der Kantine machen. Danach fahren wir noch zum Alexanderplatz, an dem Basketball-Wettkämpfe stattfinden. Am Abend geht’s gemeinsam mit der Gruppe von der Lebenshilfe Bruchsal ins „Wilde Fräulein“ zum Abendessen.

Tag 6: Unser letzter Tag in Berlin. Alle sind mittlerweile ganz schön erledigt. Die Hitze tut ihr übriges. Wir machen eine kurze Sightseeing-Tour zum Brandenburger Tor und dem Reichstag. In einem Berliner Souvenir-Shop besorgen wir zahlreiche Mitbringsel. Danach entspannen wir uns im Schatten und bei kalten Getränken. Gegen später machen wir uns auf die Suche nach echtem Berliner Döner und werden spontan auf eine Runde Eis eingeladen. Kofferpacken wird dann zur Herausforderung, weil dank erhaltener Uniform und großzügiger Einkäufe, alle mit mehr Gepäck abreisen, als sie angekommen sind. Am Ende sind alle Koffer zu und wir zur Abfahrt bereit.

Tag 7: Wir verabschieden uns von Berlin und machen uns müde aber glücklich auf den Heimweg. Es waren aufregende Tage und ein einmaliges Erlebnis!

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