2024

Erfolgreiches Bildungsgespräch mit Kultusministerin Theresa Schopper im WeststadtZentrum Aalen

Aalen, 11. April 2024 – Bildung wurde am heutigen Tag in einem bedeutenden Bildungsgespräch im WeststadtZentrum Aalen als unverzichtbarer Schlüssel zum Erfolg für alle diskutiert. Vertreter*innen aus Schulkindergärten, Kindertagesstätten und Schulen kamen zusammen, um die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Bildungslandschaft zu erörtern. Für die Lebenshilfe Aalen, waren Saskia Uhlmann, Bereichsleitung der Inklusiven Kindertagesbetreuung und Thomas Feistauer, Geschäftsführer der Lebenshilfe Aalen vor Ort.

Die Teilnehmer*innen des Gesprächs betonten die Bedeutung von Bildung, Vielfalt und Nachhaltigkeit als grundlegende Werte für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Ministerin Schopper (Grüne) hob die Bemühungen der Landesregierung hervor, die Bildungslandschaft kontinuierlich zu verbessern und die Chancengleichheit in der Bildung zu fördern.

Das Bildungsgespräch war geprägt von einem konstruktiven Austausch und dem gemeinsamen Streben nach einer chancengerechten Bildung für alle.

Recht haben – Recht bekommen

Eine Veranstaltung für Menschen mit Behinderung

Wann? Samstag, 20. April 2024 von 13 bis 17 Uhr

Wo? Haus der Lebenshilfe, Karl-Kopp-Str. 2, 73433 Aalen

Anmeldung bis zum 15. April unter 07361 78092 100 oder beratung@lebenshife-aalen.de

02.04.2024: Welt-Autismus-Tag

Am 02. April 2007 wurde der Welt-Autismus-Tag von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegründet und findet dieses Jahr europaweit unter dem Motto: „NOT INVISIBLE“ (nicht unsichtbar) statt.

Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, wie viele Menschen im Autismus-Spektrum sich immer noch hinter einer Maske verstecken müssen um dem Anspruch der Gesellschaft gerecht zu werden und in die vorgegebenen Systeme zu passen.

Dieser Tag soll ein Aufruf sein, die Augen aufzumachen und Autist:innen mit ihren besonderen Bedürfnissen, ihren Ängsten und Nöten, ihrer besonderen Wahrnehmung und Begabungen und vor allem ihres einzigartigen Wesens wahr- und anzunehmen.

Dieser Tag soll zur Rücksichtnahme und Unterstützung aufrufen. Oft können Handlungen und Reaktionen nicht gesteuert werden und Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) geraten beim Versuch dessen oft über ihre Belastungsgrenze hinaus.

Dieser Tag steht auch für Betroffene mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, die in den Medien und der Gesellschaft übersehen werden, wenn nur von potentialem Spezialinteresse und Hochbegabung gesprochen wird.

Dieser Tag soll eine Aufforderung sein sich mit diesem Thema intensiver auseinander zu setzten damit erkannt wird wie einfach ein Miteinander funktionieren kann.

Dieser Tag soll ein Mahnmal dafür sein, dass es eigentlich keinen Tag dafür geben sollte. Dass Menschen im Autismus-Spektrum die Welt einfach anders wahrnehmen und deshalb nicht anders sein müssen.

Bild: Jule Ott

Die Lebenshilfe Aalen wünscht frohe Ostern

Das Osterfest ist eine Zeit der Freude, der Liebe und des Friedens. Lassen Sie uns diese Werte in unser Leben und die Welt hinaus tragen. Die Lebenshilfe Aalen wünscht Ihnen frohe Ostertage!

15 Jahre UN-Behindertenkovention

Heute vor 15 Jahren wurde die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland rechtskräftig. Mit der Behindertenrechtskonvention verpflichten sich die Unterzeichner, die Rechte für Menschen mit Behinderung auf nationaler Ebene umzusetzen. Dies ist KEIN Kann, sondern ein MUSS. Regelmäßige wird dies durch Staatsprüfung kontrolliert. Aktion Mensch hat jetzt untersucht, ob man durch die Staatenprüfung den Fortschritt in einzelnen Ländern vergleichen kann. Auch wenn die Datenlage noch dünn ist, zeichnet sich ab, dass Deutschland in wichtigen Bereichen stark auf die Bremse tritt. Deutschland MUSS viel mehr für Inklusion tun! Das fordert die Bundesvereinigung der Lebenshilfe zum 15. Jahrestag des In-Kraft-Tretens der UN-Behindertenrechtskonvention:

Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Lebenshilfe

Aktion Mensch Studie zum Internationalen Vergeleich

21.03.2024 – Welt-Down-Syndrom-Tag

Schon das Datum ist symbolträchtig: 21.03. – Betroffene haben ein zusätzliches Chromosom 21, also 3 statt den üblichen 2. Deshalb wird das Down-Syndrom auch Trisomie 21 genannt.

Ziel dieses Tages ist es, mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit für Menschen mit dem Syndrom zu schaffen und für eine Inklusive Gesellschaft einzustehen.

Seit Jahren ist es deshalb Tradition zwei unterschiedliche Socken zu tragen. Zurückzuführen darauf, dass das zusätzliche Chromosom die Form einer Socke hat.
Die zweierlei Socken stehen für Akzeptanz, Vielfalt und symbolisieren die Einzigartigkeit jedes Menschen.

Wir alle sind verschieden und bunt, deshalb lassen Sie uns dem Beispiel der Kinder aus unserer Inklusiven Kindertagesbetreuung, auf dem Foto, folgen und uns heute, am 21.03.2024, alle gemeinsam unterschiedliche und farbenfrohe Socken tragen und dies festhalten! Verlinken Sie uns dabei gerne auf Instagram mit  @lebenshilfe_aalen und dem #sockenaufforderung

Die Rennmäuse starten am 12. April 2024

Jetzt noch Plätze sichern und anmelden!

Mini Club – Ferienprogramm für die Kleinsten

Jetzt noch Plätze sichern und anmelden!

In Gedenken an Frau Ingeborg Zirkel

Tief betroffen haben wir vom Tod von Frau Ingeborg Zirkel erfahren. Frau Zirkel war, nachdem ihre Kinder erfolgreich die Schulzeit abgeschlossen hatten, seit Ende der 1980er Jahre über viele Jahre hinweg die Erste Vorsitzende und danach Ehrenvorsitzende der Lebenshilfe Aalen e. V.. Ihre großartige und warmherzige Persönlichkeit und Ihr Engagement waren einzigartig und hinterlassen Erinnerungen für die Ewigkeit.

Menschen mit Behinderung allen Alters und deren Familien lagen Frau Zirkel sehr am Herzen und sie war vielfach im direkten Kontakt und Gesprächen, um Rat und Hilfe zu geben oder Unterstützung zu organisieren.

Während Frau Zirkels Tätigkeit als Vorsitzende ist das Haus der Lebenshilfe in Aalen-Wasseralfingen, als Hauptstandort, gebaut worden. Seit 1990 wurde dort die Geschäftsstelle des Vereins etabliert, der Schulkindergarten für Kinder mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung konnte dort einziehen und erweitert werden, später kamen die ersten inklusiven Gruppen für Kinder mit und ohne Behinderung hinzu, und es wurden die sogenannten Offenen Hilfen und Familienentlastenden Dienste neu gegründet und dort angesiedelt.

Ebenfalls unter Frau Zirkels Vorsitz wurde das Wohnheim „Haus am Hirschbach“ im Stadtgebiet Aalen-Hirschbach gebaut und 1998 in Betrieb genommen.

In der Zeit als Ehrenvorsitzende hat Frau Zirkel weiterhin und bis zuletzt den engen Kontakt zur Lebenshilfe Aalen gehalten und die, von Ingeborg und Herbert Zirkel in Gedenken an ihre beiden verstorbenen Söhne gegründete, Zirkel Stiftung unterstützt seit Jahren den Kunst- und Kreativbereich der Lebenshilfe Aalen mit finanziellen Zuwendung.

„Künstlerisches Schaffen in all seiner Vielfalt solle helfen, geistig behinderten Menschen neue Ausdrucksmöglichkeiten zu verleihen“, so Ingeborg Zirkel. Das Wirken von Frau Zirkel steht für Kreativität und Vielfalt sowie ein unerschöpfliches Engagement für die Idee und Philosophie der Lebenshilfe. Dieses Andenken hinterlässt Frau Zirkel. Ihrem Lebenswerk zollen wir großen Respekt und sind dankbar, dass wir sie auf Ihrem Lebensweg begleiten durften. 

Unsere aufrichtige Anteilnahme und Verbundenheit gilt Ihrem Mann, Herrn Herbert Zirkel.