2020

Erste Reise in Zeiten von Corona

Seit März nun schon durften die Ambulanten Dienste der Lebenshilfe Aalen keine ihrer geplanten Reisen für Menschen mit Behinderung mehr durchführen. Das ist eine lange Zeit. Gerade ab dem Monat Mai beginnt eigentlich die große Reisesaison. Im Schnitt finden in den Sommermonaten zwei Reisen pro Monat statt. Dieses Jahr ist jedoch alles anders. Die Zeit nur zu Hause in den eigenen vier Wänden war und ist auch immer noch für Menschen mit Behinderung eine sehr lange. Auch Angehörige beschreiben immer häufiger die immens hohe Belastung durch das Ausgleichen der sonst angebotenen Schul- und Beschäftigungsangebote.

Umso größer war die Begeisterung als klar war: die Lebenshilfe Aalen darf ihre Reisen wieder stattfinden lassen!

Nach langem Abklären und differenziertem Planen, orientiert an den aktuell geltenden Corona-Regelungen und einem Austausch mit der Landesebene der Lebenshilfe, konnte die erste Reise trotz Corona starten.

Vom 24. bis zum 28. August ging es in den Schwarzwald nach Gengenbach. Den Verantwortlichen der Ambulanten Dienste war klar, es muss vor Ort ein Programm durchgeführt werden, das so „sicher“ wie möglich ist. Die Gruppe mit neun Personen war also viel in der Natur, was im Schwarzwald bekanntermaßen kein Problem ist. Sie besuchten den Bärenpark, grillten an der hauseigenen Feuerstelle und besichtigten die historische Stadt Gengenbach. Der gewohnte Reisespaß mit all seinen erlebnisreichen Momenten blieb also nicht aus, berichtet die Gruppenleitung, Brigitte Kaufmann.

Dies motiviert nun, mit den weiter geplanten Reisen 2020, an den Start zu gehen und die Planung für 2021 fortzuschreiben. Die Lebenshilfe Aalen hofft, dass die Reisen weiterhin stattfinden dürfen, wenn auch mit Auflagen!

Landesprojekt “Behinderung, Sexualität und Partnerschaft”

Der Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg arbeitet zusammen mit Profamilia Baden-Württemberg an dem Projekt „Behinderung, Sexualität und Partnerschaft“.

Es ist es uns ein großes Anliegen über dieses Thema zu sprechen und es nicht (länger) als Tabuthema zu behandeln. Partnerschaft und Sexualität sind Themen, die sehr sensibel und intim sind. Diese Privatsphäre wollen wir als Einrichtung wahren.

Wir begleiten und unterstützen Menschen mit Behinderung und fördern Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Den Themen Partnerschaft und Sexualität stehen wir pädagogisch professionell und tolerant gegenüber.

Das Projekt ist folgendermaßen aufgebaut:

In der ersten Phase des Projekts werden die konkreten Bedarfe von Menschen mit Behinderung mit Hilfe von drei Fragebögen erhoben. Ein Fragebogen ist in Leichter Sprache für Menschen mit Behinderung, die anderen zwei Fragebögen sind für Angehörige und Fachkräfte konzipiert. Zum Ausfüllen werden ca. 15 Minuten benötigt. Die Befragung läuft anonym und streng vertraulich.

In der zweiten Phase sollen passende Angebote erprobt werden, um dann in der dritten Phase die gewonnenen Erkenntnisse in einen Leitfaden zu bringen.

Da wir intern ebenfalls an diesem wichtigen Thema arbeiten, sind wir sehr daran interessiert, möglichst viele Fragebögen zu generieren.

Die genaue Projektskizze sowie die drei Fragebögen stehen unten zum Download bereit. Die Befragung läuft bis zum 30.09.2020.

Der ausgefüllte Fragebogen kann direkt an umfrage-bw@profamilia.de gesendet werden. Per Brief ist ebenfalls möglich, dann einfach bei uns in den Briefkasten werfen. Bei Fragen schreiben Sie an beratung@lebenshilfe-aalen.de oder rufen Sie uns an.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Erfolgreicher erster PIA-Abschluss in der Lebenshilfe Aalen

Aalen. Nach drei Jahren praxisintegrierter Ausbildung in der Lebenshilfe Aalen sowie der Ausbildungsschule St. Loreto durfte die Lebenshilfe Aalen Frau Larissa Fachet zu Ihrer bestandenen Abschlussprüfung zur Erzieher*in gratulieren. Als erste Absolventin der Praxisintegrierten Ausbildung (PIA) in der Inklusiven Kindertagesstätte Tausendfüßler der Lebenshilfe Aalen war Frau Fachet eine Vorreiterin in der Umsetzung der neuen Ausbildungsform.

Die Ausbildung zum/zur Erzieher*in in praxisintegrierter Form (PiA) umfasst eine dreijährige Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik in Verbindung mit einem Ausbildungsplatz in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit Theorie und Praxis im Wechsel. Bei dieser Ausbildungsform wird das bisherige Anerkennungsjahr in die schulische Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik integriert, so dass die praxisintegrierte Ausbildungszeit drei Jahre umfasst.

Wir wünschen Larissa Fachet alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!

Auf dem Bild zu sehen v. l. n. r Jochen Kopp (Stv. GF), Larissa Fachet (PIA), Fabian Joklitschke (Bereichsleitung IKTB), Isabel Vetter (Stv. GF)

Ferienspaß unter Corona Auflagen

Kontaktsperren, Schul- und Kindergartenausfälle liegen hinter uns. Insbesondere Kinder spürten dadurch die immensen Verunsicherungen und Ängste in ihrer Umgebung. Die enorme, nicht immer artikulierbare Belastung tragen auch die Kleinsten in sich. Grund genug, zumindest in den Ferien für ein bisschen Normalität und Abwechslung zu sorgen.

Die Verantwortlichen der Ambulanten Dienste der Lebenshilfe Aalen haben sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht und abgewogen, wie ein „fast“ normales Ferienprogramm für Kinder mit und ohne Behinderung starten könnte. Zu hoch war die Erforderlichkeit, für Familien und ihren Kindern mit Beeinträchtigung einen Ausgleich und eine Entlastungsmöglichkeit nach den zurückliegenden schweren Wochen anzubieten. Mit Auflagen wie Betreuung in Kleinstgruppen, verschiedene Standorten, hohe Hygienestandards und Unternehmungen hauptsächlich im Freien wollte man die traditionelle Tagesbetreuungen in den kompletten Ferien zu einem sicheren Vergnügen machen.

Nach einer Woche können die Veranstalter der Lebenshilfe Aalen rückmelden, dass der Ferienspaß auch unter Corona Auflagen nicht ausbleibt. Alle Ferienprogramme sind über sechs Wochen hinweg ausgebucht und die Kinder genießen es, ihre Freundinnen und Freunde zu treffen. Ausflüge wie zum Beispiel zum Spielplatz der Riesen bei Fichtenau oder an die Steinschlange um den Härtsfeldsee sind ein kleiner Auszug zu dem täglich wechselnden Angebot der Lebenshilfe.

Alles ist eben anders als sonst, aber deshalb nicht automatisch schlechter!

Solidarität in Zeiten von Covid-19

Soziales Engagement das gestaltet – vielfältig und wirkungsvoll.      

Die Lebenshilfe-Stiftung Ostalb wurde von der Lebenshilfe Aalen e.V. im März 2011 gegründet. Ziel der Lebenshilfe-Stiftung Ostalb ist es, Maßnahmen und Einrichtungen zu fördern, die wirksame Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Eltern und Angehörigen anbieten.

Durch den pandemie-bedingten Ausfall von Festen, Veranstaltungen unserer Stiftung sowie Spendeneinbrüche können die durch unsere Stiftung geförderten Angebote und Hilfen unserer Ambulanten Dienste nicht in gewohnter Form gefördert werden. Ausfälle von dringend benötigten Hilfeleistungen sowie Angeboten sind die Folge.

Zeigen Sie Solidarität und helfen Sie durch Ihre Spenden, um umgehende Unterstützung bei der Bereitstellung von ehrenamtlichen Angeboten und Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Eltern und Angehörigen anbieten zu können.

Jede Spende hilft!
Spendenkonto:           Lebenshilfe-Stiftung Ostalb
IBAN:                          DE52 6145 0050 1000 6127 34
BIC:                            OASPDE6AXXX

Änderung der Besuchsregelung unserer Geschäfts- sowie Beratungsstelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei möchten wir Sie über folgende Änderungen informieren:

 

Persönliche Besuche in unserer Geschäftsstelle sind wieder möglich.
Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung.

Persönliche Besuche in unserer Beratungsstelle sind wieder möglich.
Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung.

Kunst AG dankt der Zirkel- Stiftung

Die Kunst AG der Lebenshilfe Aalen beteiligte sich an der Ausstellung „Unterwasserwelt“ im Heidenheimer Kunstmuseum.

Die vielfältigen Werke der 17 Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung entstanden in verschiedenen Workshops unter der Leitung von der Giengener Künstlerin Beate Gabriel und Susanne Schienle von der Lebenshilfe Aalen.

Mit 11 884 Besuchern bescherte die Ausstellung „Unterwasserwelt“ bis zur vorzeitigen Schließung durch den Lock-Down dem Kunstmuseum Heidenheim das beste Ergebnis in der Geschichte des Hauses. Um das Engagement der behinderten Menschen zu würdigen, schenkte das Kunstmuseum den Teilnehmern einen Ausstellungskatalog. Coronabedingt konnten diese erst jetzt an die Lebenshilfe weitergeleitet werden.

Als Ausdruck der Dankbarkeit überreicht Julia Hewelt, eine Teilnehmerin der Kunst AG einen Ausstellungskatalog an Frau Zirkel, Vorsitzende der Zirkel Stiftung. Seit 2003 unterstützt die Zirkel-Stiftung die kreativen Angebote der Lebenshilfe Aalen mit mittlerweile über 65 500 Euro.

Auf dem Foto von links nach rechts: Susanne Schienle (Bereichsleitung Ambulante Dienste der Lebenshilfe Aalen), Julia Hewelt (Teilnehmerin der Kunst AG) und Ingeborg Zirkel (Zirkel-Stiftung und Ehrenvorsitzende der Lebenshilfe).

Leicht erklärt: Die Corona-Warn-App

Seit dieser Woche ist die Corona-Warn-App aktiviert.

In den Videos wird die App in Leichter Sprache erklärt.

Und mit Bildern ergänzt.

 

Hier sind zwei Links zu den Videos:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-sprache/corona-warn-app

www.youtube.com/watch?v=GVT-EVypiWo

 

 

 

 

 

 

“Das Leben leben – trotz Einschränkungen!”

Das Landratsamts Ostalbkreis organisiert ein Ideenwettbewerb.

Bis 20. Juli können Beiträge per Post oder Mail an das Landratsamt gesendet werden.

Hier geht´s zu den Infos:

Ideenwettbewerb Das Leben leben – trotz Einschränkungen!