2020

Aktuelle Corona-Verordnung in leichter Sprache

Warum gibt es die Corona-Verordnung?


Corona ist sehr gefährlich.
Es ist wichtig, alle Bürger vor Corona zu schützen.
Durch die Corona-Verordnung
sollen sich weniger Menschen mit Corona infizieren.

Hier geht es zur Corona-Verordnung in Leichter Sprache:

FFP2-Schutzmasken kostenfrei in der Apotheke abholen

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit heute bis zum 6. Januar 2021 können Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, drei FFP2-Schutzmasken kostenfrei in der Apotheke abholen.

Anspruchsberechtigt sind auch Menschen mit Trisomie 21.

Wir haben Ihnen hier den Link auf die entsprechende Seite des Bundesgesundheitsministeriums eingefügt, aus der dies hervorgeht:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/schutzmv.html

Ab Januar sollen berechtigte Personen für einen geringen Eigenanteil mit weiteren Masken versorgt werden. Weitergehende Informationen und die Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung finden Sie ebenfalls unter dem o.a. Link.

Weihnachtsgruß der Lebenshilfe Aalen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer,

im ersten Moment mag es vielleicht etwas merkwürdig klingen, aber wir dürfen das Jahr 2020 auch mit viel Dankbarkeit verabschieden. Dankbar dafür, dass es durch die enorme Einsatzbereitschaft aller Kolleginnen und Kollegen gelungen ist durch ein schwieriges Jahr zu kommen.

Wir waren beeindruckt, wie schnell und konsequent durch gegenseitige Unterstützung bereits im ersten „Lockdown“ geholfen werden konnte. Über den Frühling und den Sommer hinweg konnten wir trotz der aktuellen Pandemie-Lage viele schöne Aktivitäten anbieten.

Jetzt geht es auf Weihnachten zu, und sicherlich werden diese Weihnachten anders sein. Trotzdem wollen wir uns, natürlich mit aller gebotenen Vorsicht und den bestmöglichen Schutzvorkehrungen für alle, an den Festtagen erfreuen.

Die Corona-Situation hat uns als Lebenshilfe Aalen vor außerordentliche Herausforderungen gestellt. Trotz aller Bemühungen ist es uns nicht gelungen, das Virus von unseren Klient*innen und Bewohner*innen vollständig fernzuhalten. Gerade in diesen Extremsituationen hat sich der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten gezeigt und wir möchten uns von Herzen für jede Form des Engagements und der Unterstützung bedanken!

Leider treffen uns auch eine enorme Steigerung des notwendigen Personaleinsatzes und erhebliche Mehraufwendungen für Sachkosten. Allein im Monat November haben wir über 20.000,00 Euro für dringend benötigte zusätzliche Schutzbekleidung und  Schutzausrüstung aufbringen müssen, die nicht vorgesehen waren und bislang auch nicht rückerstattet werden.

Daher sind wir dringend auf Spenden und Zuwendungen angewiesen – vielen DANK!

Spendenkonto

Bank:    VR-Bank Ostalb eG

IBAN:   DE49 614 901 50 0136 1200 08

BIC:      GENODES1AAV

Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Treue und Ihr Durchhaltevermögen. Lassen Sie uns weiterhin mit Zuversicht nach vorne schauen.

Ihnen und Ihren Lieben wünschen wir von Herzen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2021.

Wir verabschieden uns in neue Jahr 2021 mit ein paar Impressionen unseres Adventsmarktes aus 2019.

Herzliche Grüße von Ihrem Team der Lebenshilfe Aalen

Geänderte Öffnungszeiten unserer Verwaltung und Geschäftsstelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Verwaltung und Geschäftsstelle im Haus der Lebenshilfe ist vom 23.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen.

Ab dem 11.01.2021 sind wir wieder für Sie erreichbar.

Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Weihnachten sowie einen guten “Rutsch” ins neue Jahr 2021!!!

Ihr Team der Lebenshilfe Aalen

Internationaler Tag des Menschen mit Behinderung

Ein Leben wie alle anderen. Am 3. Dezember ist der Internationale Tag des Menschen mit Behinderung. An diesem Jahrestag soll für die Belange von Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden. In Deutschland leben rund 7,9 Millionen Menschen mit einer schweren Behinderung, davon 13 % mit sogenannter geistiger oder seelischer Behinderung. Mit weltweiten Aktionen unterstützt man diese große Gruppe in ihrem Kampf um Würde, Anerkennung ihrer vollen Rechte und die Verbesserung ihrer Lebenssituation.

Doch wer sind diese Menschen mit Behinderung? Wie kann ein Leben mit einer Behinderung aussehen? Anlässlich des heutigen Tages möchten wir einer Frau mit Behinderung ein Gesicht und einen Namen geben. Im Gespräch erzählt Frau Bianca Leiß während eines Besuches in der Beratungsstelle der Lebenshilfe Aalen von ihrem Leben als Frau mit einer sogenannten Schwerbehinderung.

Der Alltag von Bianca Leiß wird vielen bekannt vorkommen: alleinerziehend, deshalb nur Teilzeitbeschäftigung, ihre 17jährige Tochter steht kurz vor dem Schulabschluss. Vor ihr liegt ein neuer Lebensabschnitt, den sie frisch verliebt neu zu planen hat. „Das Leben ist spannend, trotz meines Handicaps (sie setzt symbolisch Anführungsstriche in die Luft), wie man so schön sagt“, bemerkt sie lachend.

Hinter Bianca Leiß liegt der „klassische Weg“ eines Menschen mit Behinderung.

Zuerst erfolgt der Besuch einer Förderschule, danach der Übergang in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Sie zieht von Zuhause aus und lebt fortan in betreuten Wohngemeinschaften. Mit 20 Jahren wird sie ungeplant, aber nicht ungewollt schwanger. Bereits früh zeichnet sich ab, dass ihre ungeborene Tochter an einem seltenen Gendefekt leidet. „Da habe ich mich für das Kind entschieden, das wollte ich durchziehen. Ich habe mich ja auch trotz aller Schwierigkeiten auf das Kind gefreut“, erinnert sie sich. Bereits während der Schwangerschaft wird sie von Betreuern begleitet und unterstützt.

Normalerweise können in den meisten dieser Einrichtungen Mütter und ihre Kinder nur so lange zusammenwohnen, bis die Kinder sechs Jahre alt sind. „Ich wollte aber auf keinen Fall von meiner Tochter getrennt werden.“ Mithilfe ihrer damaligen Betreuerin findet Bianca schließlich ihren Weg in den Ostalbkreis. Hier gibt es ein in Baden-Württemberg einmaliges Projekt, in dem Mütter mit Behinderung bis zum 18. Lebensjahr mit ihren Kindern zusammenleben können. Mittlerweile wohnt sie seit fast 12 Jahren mit ihrer Tochter in einer unterstützenden Einrichtung der Lebenshilfe Aalen. Dafür hat sie ihre Heimat verlassen. „Aber ich habe kein Heimweh, wir fühlen uns wohl hier.“

Das Leben von Frau Leiß ist von Beginn an gezeichnet von engen Regeln, Auflagen und permanenter Betreuung, nicht nur wegen ihrer Behinderung auch wegen des Kindes. Immer wieder steht Bianca Leiß neuen Schwierigkeiten gegenüber und muss mit ihren Betreuern ihre Interessen aushandeln und klären. Ihrer Selbstbestimmung werden dabei häufig Grenzen gesetzt.

Doch sie kämpft. Und sie schafft den Sprung auf den regulären Arbeitsmarkt, der für viele Menschen mit Behinderung noch immer fast unerreichbar ist. Seit über fünf Jahren arbeitet sie in Teilzeit als Hauswirtschaftshilfe bei der Lebenshilfe Aalen.

Angefangen hat alles mit einer nächtlichen Unterhaltung und dem engagierten Einsatz einer Mitarbeiterin. „Immer wenn sie Nachtschicht hatte, haben wir uns unterhalten. Ich habe ihr erzählt, dass mir die Decke auf den Kopf fällt, weil ich wegen meiner Tochter ja nur daheim bin. Da hat sie mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, ein Praktikum zu machen.“ Das Praktikum verläuft positiv und zum Abschluss erhält Bianca Leiß einen Arbeitsvertrag. „Da haben wir uns gefreut, wie ein Schneekönig!“, sagt sie stolz. Was bedeutet es für sie eine feste Arbeit zu haben? „Ich will mein eigenes Geld verdienen.“

Bianca Leiß ist eine engagierte Mitarbeiterin, sie will ihren Job gut machen. Dass ihr das geglückt ist, erfährt sie auch durch die Wertschätzung, die ihr von Seiten der Vorgesetzten entgegengebracht wird. „Zum Fünfjährigen hab‘ ich sogar einen Gutschein bekommen, das ist schon was Besonderes!“.

Viele Dinge sind ihr bereits gelungen, das nächste große Ziel ist es nun sich einen eigenen Lebensmittelpunkt aufzubauen. Ihr Ziel sieht sie klar vor sich: eine eigene Wohnung mit selbst unterschriebenem Mietvertrag. „Ich will ein Leben für mich, das wird langsam auch Zeit.“ Macht ihr dieser Wunsch manchmal auch Angst? „Den Haushalt krieg ich hin. Das mach ich im Moment ja auch alles selbst, also Einkaufen, Putzen, Arzttermine ausmachen usw. Aber das alleine sein? Bisher war ja immer jemand da. Vor allem jetzt, wo man draußen nichts machen kann.“

Bianca Leiß ist schon ein gutes Stück auf dem Weg in ein selbst bestimmtes Leben gegangen. Möchten Sie sie dabei unterstützen auch den Rest zu schaffen? Falls Sie über eine bezahlbare Wohnung (gerne auch im Raum Schwäbisch Gmünd) verfügen, würde Bianca Leiß sich sehr freuen, wenn Sie mit ihr über die Lebenshilfe Aalen in Kontakt treten würden.

Leicht erklärt: Die Corona-Warn-App

Seit dieser Woche ist die Corona-Warn-App aktiviert.

In den Videos wird die App in Leichter Sprache erklärt.

Und mit Bildern ergänzt.

 

Hier sind zwei Links zu den Videos:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-sprache/corona-warn-app

www.youtube.com/watch?v=GVT-EVypiWo

 

 

 

 

 

 

Eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten der Verwaltung & Geschäftsstelle sowie unseres DBZ

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der derzeitigen Covid-19 Lage ist ein Besuch unserer Verwaltung & Geschäftsstelle im Haus der Lebenshilfe sowie unseres Dienstleistungs- & Beratungszentrum (DBZ) derzeit nicht möglich.

Ausnahmen können in sehr dringenden Fällen und in Verbindung mit telefonischer Voranmeldung stattfinden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Herzlichen Dank!

Eröffnung des neuen Projekts „Wohnschule“ und 15-jähriges Jubiläum des ambulanten Wohnbereichs

In diesem besonderen Jahr feiert das Ambulant Unterstützte Wohnen (AUW) der Lebenshilfe Aalen sein 15-jähriges Jubiläum. Die derzeit wenig planbare Situation und die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie führen dazu, dass keine Feierlichkeiten geplant werden können. Der Fachbereich AUW wurde zunächst mit drei Wohngemeinschaften mit 12 Plätzen im sogenannten „ABW-Haus“ im Hirschbach, direkt neben dem ursprünglichen „Haus am Hirschbach“ und dem Gebäude der Förder- und Betreuungsgruppe, begonnen. Heute werden in diesem Bereich 41 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen durch insgesamt 18 MitarbeiterInnen mit überwiegend sozialpädagogischer, heilerziehungspflegerischer und pflegerischer Qualifikation betreut. Wohnen mit ambulanter Unterstützung ist heute auch für Menschen mit schwereren oder mehrfachen Behinderungen möglich, so daß dieser Fachbereich stetig wächst. Wohnung oder WG-Zimmer können, je nach freien Kapazitäten, von der Lebenshilfe oder auf dem freien Wohnungsmarkt gemietet werden. Auch das Wohnen in einer Eigentumswohnung ist kein Hindernis für eine ambulante Betreuung.

Im Ambulant Unterstützten Wohnen erhalten erwachsene Menschen mit einer Behinderung Hilfen für ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung: Alleine, als Paar, als Familien oder Alleinerziehende oder in einer Wohngemeinschaft mit anderen. Die Hilfen, Assistenz genannt, richten sich nach dem Bedarf und den persönlichen Wünschen der einzelnen Person. Bei einer Anfrage werden die Wünsche und der Assistenzbedarf der Person, die Hilfe benötigt, genau besprochen und ein passendes Angebot vereinbart. Unterstützung erhalten InteressentInnen auch bei der Antragstellung bei den Kostenträgern.

Auch die offizielle Eröffnung des neuen Wohnschul-Projekts in Hüttlingen kann bisher nicht stattfinden. Seit März musste Interessent*innen für ein Probewohnen oft kurzfristig abgesagt oder der Termin verschoben werden, um ein unnötiges Infektionsrisiko zu vermeiden. Das Angebot „Wohnschule mobil“ für Menschen mit Behinderung, die noch bei ihren Eltern oder anderen Angehörigen leben und Unterstützung beim Finden einer geeigneten Wohnform im Erwachsenenalter möchten, ist jedoch gut gestartet. Hier können Hausbesuche durch die Mitarbeiterin der Lebenshilfe stattfinden und die Inhalte und Ziele der Hilfen werden individuell abgesprochen.

Die Lebenshilfe Aalen beschreibt das Angebot in sogenannter „Einfacher Sprache“, die Betroffene oftmals besser lesen und verstehen können, so: Die Wohnschule ist ein Angebot für Menschen mit Behinderung, welche von zu Hause ausziehen möchten. In der Wohnschule können sie alles lernen, was man für einen selbständigen Alltag braucht. Wer nicht alles alleine schafft, der wird unterstützt, z.B. durch Pädagogen, Pflegedienst, Haushaltshilfe etc. Es ist wie ein Übergangswohnen. Der große Schritt in die eigene Wohnung soll begleitet werden, um Sorgen und Ängste abzubauen. Nach etwa einem Jahr erfolgt der Umzug in ein passendes Wohnumfeld. Das kann eine eigene Wohnung, eine WG oder auch ein Wohnheim sein.

Ambulante Dienste: Die Programmhefte für 2021 sind da!

Es ist soweit, die Planung für das Jahr 2021 steht!

Wir blicken dem kommenden Jahr zuversichtlich entgegen. Wir wollen weitermachen und Planungssicherheit geben.

Deshalb sind wieder zwei tolle Programmhefte entstanden.

Mit den Erfahrungen der letzten Monate haben wir ein Reiseangebot zusammengestellt, das auch mit Corona möglich ist.

Die Tagestouren und VHS-Kurse sind nicht wie gewöhnlich im Jahresprogramm enthalten. Das erschien uns aufgrund der aktuellen Lage als sinnvoll. Diese Angebote werden in 2021 pro Quartal geplant.

Angemeldet werden kann ab sofort schriftlich per Mail oder mit dem vorgesehenen Anmeldeformular.

Ganz viel Spaß beim Durchblättern!

Bei Fragen und Beratung zu den Angeboten:

ambulante.dienste@lebenshilfe-aalen.de

07361 78092 200

Lebenshilfe Aalen begrüßt FSJler, Auszubildende und Studierende

Aalen. Die Lebenshilfe Aalen hieß im Rahmen eines Begrüßungs- und Informationsabends 12 Freiwillige im Sozialen Jahr, Auszubildende und Studierende des Jahrgangs 2020 herzlich willkommen.

Jungen Menschen eine Perspektive in sozialen Berufen aufzuzeigen oder diese während ihrer Ausbildung oder ihres Studiums angemessen zu begleiten ist ein zentrales Ziel der Lebenshilfe Aalen. Mit insgesamt rund 20 Stellen für Freiwillige im Sozialen Jahr, Auszubildende und Studierende in verschiedenen pädagogischen Berufen investiert die Lebenshilfe in die Zukunft, um Menschen mit Behinderung und deren Familien ein breites Spektrum an Beratungs- und Unterstützungsangeboten sichern zu können.

Der Abend wurde von Thomas Feistauer, Geschäftsführer, und Isabel Vetter, Stv. Geschäftsführerin, moderiert und gestaltet. Neben der Weitergabe von grundlegenden Informationen über die Idee und Geschichte sowie Werte der Lebenshilfe, konnten die FSJler, Auszubildenden und Studierenden selbst verschiedene Wahrnehmungsübungen ausprobieren.