Am Europäischen Gleichstellungstag, dem 5. Mai 2026, lädt das Aktionsbündnis Aalen zu einer Protestaktion in die Aalener Innenstadt ein. Unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ verbindet die Veranstaltung einen Protestmarsch mit persönlichen Erfahrungsberichten und öffentlicher Aufklärung.
Beginn ist um 10:00 Uhr am Marktbrunnen (Marktplatz 4). Von dort führt der Protestmarsch zum Landratsamt Ostalbkreis (Stuttgarter Straße 41).
Im Mittelpunkt stehen die Stimmen von Selbstvertreter*innen, die eindrücklich schildern, warum bereits erreichte Fortschritte in der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung nicht durch Kostendruck gefährdet werden dürfen. Die Aktion setzt bewusst auf eine Verbindung aus Protest und Dialog, um politische Entscheidungsträger und Öffentlichkeit gleichermaßen zu sensibilisieren.
Das Programm wird begleitet durch:
Für eine barrierefreie Teilnahme werden alle Beiträge von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet.
Am Zielort lädt ein Stand mit Samocca-Kaffee und Keksen zum Austausch und Verweilen ein.
Das Aktionsbündnis Aalen besteht aus:
Gemeinsam engagieren sich die Partner für eine inklusive Gesellschaft, in der jeder Mensch auf Augenhöhe mitgestalten kann.
Die Aktion wird gefördert durch Aktion Mensch.
Ziel der Veranstaltung ist es, ein klares Signal zu setzen: Gleichberechtigte Teilhabe ist ein Menschenrecht – und nicht verhandelbar.
In dieser Woche setzen wir gemeinsam mit den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung sowie der BAG HEP ein starkes Zeichen für ein Thema, das uns alle angeht:
Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger*innen, Heilpädagog*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen und Pflegefachpersonen leisten täglich unverzichtbare Arbeit. Sie ermöglichen Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – und tragen damit maßgeblich zu einer inklusiven Gesellschaft bei.
Gleichzeitig spitzt sich der Fachkräftemangel weiter zu: Viele Stellen und Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Bereits heute berichten zwei von drei Leistungserbringern, dass sie durch Personalmangel stark eingeschränkt sind.
Unser Appell ist klar:
Pflegen. Entdecken. Wertschätzen. Assistieren. Gemeinsam.
Denn eines steht fest:
Ohne Fachkräfte keine Teilhabe.
Verfolgen Sie die Aktionswoche auf unserem Instagram-Kanal und erhalten Sie Einblicke, Hintergründe und aktuelle Beiträge.
Vom 04. Mai bis 24. Mai 2026 findet das STADTRADELN in Aalen statt. Unser Team „Lebenshilfe Aalen“ freut sich, wie bereits im vergangenen Jahr, über jede Unterstützung.
Jeder Kilometer zählt für mehr Klimaschutz, Gesundheit und Nachhaltigkeit!
So können Sie mitmachen:
Wichtige Infos zur Teilnahme:
• Mitmachen können alle, die in Aalen wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen
• Es zählen alle Fahrradkilometer, egal ob privat oder beruflich
• Zugelassen sind Fahrräder, Pedelecs (bis 25 km/h), Handbikes und Rollstühle
Tipp:
Mit der STADTRADELN-App können Sie Ihre Kilometer ganz einfach erfassen und gleichzeitig Hinweise zum Radwegenetz geben.
Machen Sie mit – wir freuen uns auf viele gemeinsame Kilometer!
Bei Fragen finden Sie Antworten im FAQ oder wenden sich gerne an:
📧 oeffentlichkeitsarbeit@lebenshilfe-aalen.de
Aus der Reihe: Mehr Wissen, mehr Machen.
Der Übergang in die Volljährigkeit ist ein bedeutender Schritt, auch und gerade für junge Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Mit dem 18. Geburtstag verändern sich rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, die gut vorbereitet sein wollen.
In unserer Infoveranstaltung geben wir einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Themen rund um diesen Lebensabschnitt. Im Fokus stehen unter anderem Fragen wie:
Was ändert sich mit der Volljährigkeit? Welche Regelungen gelten für die gesetzliche Betreuung? Was passiert mit Kindergeld und Lebensunterhalt?
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein der Jagsttalschule statt und richtet sich an Menschen mit Behinderung, Eltern, Angehörige sowie gesetzliche Betreuer*innen.
Termin: Mittwoch, 20. Mai 2026
Uhrzeit: 19:30 bis ca. 21:00 Uhr
Ort: Jagsttalschule Westhausen, Rinnenberg 1, 73463 Westhausen
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung:
Beratungsstelle
Telefon: 07361 78092 100
E-Mail: beratung@lebenshilfe-aalen.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Teilhabe ist ein Menschenrecht – und sie braucht Menschen, die sich dafür einsetzen.
Mit unserer Petition machen wir aktuell deutlich, wie wichtig verlässliche Unterstützung für Menschen mit Behinderung ist. Doch nachhaltige Veränderung braucht mehr als eine Unterschrift: Sie braucht eine starke Gemeinschaft.
Als Mitglied der Lebenshilfe Aalen unterstützen Sie unsere Arbeit langfristig – für Selbstbestimmung, echte Teilhabe und eine inklusive Gesellschaft. Sie helfen mit, die Interessen von Menschen mit Behinderung sichtbar zu machen und zu stärken.
Setzen Sie ein Zeichen – heute und darüber hinaus.
Unterstützen Sie die Petition und werden Sie Mitglied.
Petition: Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung
Teilhabe bedeutet, dazuzugehören.
Für viele Menschen mit Behinderung ist Unterstützung kein Extra, sondern die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben – für Arbeit, Wohnen, soziale Kontakte und echte Mitbestimmung.
Doch genau diese Unterstützung steht zunehmend unter Druck.
Die Lebenshilfe setzt sich im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“ dafür ein, dass die Eingliederungshilfe auch in Zukunft verlässlich bleibt. Ziel ist es, Kürzungen zu verhindern und die Rechte von Menschen mit Behinderung zu stärken.
Eine zentrale Maßnahme ist die Petition an den Deutschen Bundestag. Sie wird von Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a. D., als Hauptpetentin getragen. Werden bis zum 25. Mai 30.000 Unterschriften erreicht, wird sich der Petitionsausschuss öffentlich mit dem Anliegen befassen.
Hier geht’s zur Petitionsseite des Deutschen Bundestags
Jede Unterschrift ist ein wichtiges Zeichen für Teilhabe, Selbstbestimmung und ein inklusives Miteinander.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter:
www.teilhabeistmenschenrecht.de
Jedes Jahr erhalten unsere Auszubildenden und Studierenden die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten im Rahmen eines Pecha-Kucha-Formats zu präsentieren.
In kurzen, prägnanten Vorträgen teilen sie ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Ergebnisse aus ihrer Ausbildungs- oder Studienzeit und geben so spannende Einblicke in die Vielfalt der Themen, die unsere Arbeit bei der Lebenshilfe Aalen bewegen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Mitarbeitenden sowie an aktuelle Freiwillige, Auszubildende und Studierende, die wertvolle Impulse mitnehmen und sich mit anderen austauschen möchten.
Wir sind jedes Jahr aufs Neue stolz auf das Engagement und die Leistungen unserer Absolvent*innen und freuen uns, ihr Wissen gemeinsam zu feiern.
Wie benutze ich mein Smartphone sicher?
Worauf muss ich im Internet achten?
Und wie erkenne ich gefährliche Nachrichten oder Betrug?
In unserer Infoveranstaltung bekommen Sie Wissen und alltagspraktische Tipps für einen sicheren Umgang mit Smartphone, Internet und Co.
Der Vortrag richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigungen.
Alle Inhalte werden einfach und verständlich erklärt.
Fragen sind ausdrücklich willkommen.
Termin: Dienstag, 17. März 2026
Uhrzeit: 16:30 bis 18:00 Uhr
Ort:
Haus der Lebenshilfe
Karl-Kopp-Straße 2
73433 Aalen
Anmeldung:
Beratungsstelle
Telefon: 07361 78092 100
E-Mail: beratung@lebenshilfe-aalen.de
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Berlin. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sind alarmiert über immer neue Gesprächsformate zu Einsparungen bei der Eingliederungshilfe.
Am 26. Februar soll hierzu auch im Kanzleramt mit Ländern und Kommunen gesprochen werden, obwohl erst gestern das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Vorschläge aus dem Bund-Länder-Dialog zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe mit den Verbänden beraten hat. Schon die Sozialstaatskommission hat gefordert, dieser Dialogprozess solle auf „konkrete Maßnahmen zur zeitnahen Begrenzung der Kosten fokussieren und diese verlässlich bis Mitte 2026 vorlegen“. Diese immer neuen Beratungsprozesse verunsichern Menschen mit Behinderung und ihre Familien.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., betont im Namen der Fachverbände und des bpa: „All das erweckt den Eindruck, dass es immer weniger um die betroffenen Menschen und ihre Bedarfe geht, sondern ausschließlich um das Erreichen eines abstrakten Sparziels. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind aber Grundvoraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Hier darf die Regierung nicht die Axt anlegen.“
Aus Sicht der Fachverbände für Menschen mit Behinderung und des bpa kann eine zukunftsfähige Eingliederungshilfe nicht durch eine von Sparzwängen dominierte Diskussion abgesichert werden. Die Fachverbände und der bpa mahnen daher eine umfassende Beteiligung der Menschen mit Behinderung und ihrer Verbände sowie der Leistungserbringerverbände bei allen weitergehenden Reformberatungen an.
Die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren rund 90 Prozent der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Deutschland. Ethisches Fundament der Zusammenarbeit der Fachverbände für Menschen mit Behinderung ist das gemeinsame Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Recht auf Selbstbestimmung und auf volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Mehr Informationen unter: www.diefachverbaende.de
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 14.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Mehr Informationen unter: www.bpa.de
Diese Woche haben wir uns außerdem aktiv an der Social-Media-Kampagne der Bundesvereinigung Lebenshilfe beteiligt und gemeinsam ein klares Zeichen gesetzt.
Unsere bundesweite Kampagne macht es deutlich:
„Teilhabe ist Menschenrecht“
Mehr Infos zur Kampagne unter:
www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht
Der 1901 gegründete Hirschbachclub hat sich aufgelöst – und sein gesamtes Vereinsvermögen an drei im Hirschbach beheimatete Einrichtungen weitergegeben. Neben dem Aufwindhof und dem Freundeskreis für Wohnsitzlose in Aalen durfte auch die Lebenshilfe Aalen eine Spende in Höhe von 4.750 € entgegennehmen.
Diese großzügige Unterstützung ermöglicht es uns, einen Snoezelenraum für unser Wohnheim und die Tagesstruktur liebevoll zu gestalten und einzurichten – einen geschützten Ort zum Ankommen, Durchatmen und Wohlfühlen. Einen Raum, der Geborgenheit schenkt, die Sinne anspricht und kleine Auszeiten vom Alltag schafft.
Von Herzen danken wir Herrn Rohlik und allen Beteiligten für dieses Vertrauen und das langjährige Engagement. Und wir erinnern uns mit einem Lächeln an die vielen Grillfestle, die von Herzlichkeit, Gemeinschaft und echter Menschlichkeit geprägt waren.
Was bleibt, ist Dankbarkeit – und das gute Gefühl, dass Verbundenheit weiterwirkt.
Artikel im Bild aus der Schwäbischen Post vom 23.02.2026