Juni 2022

Künstler*innen des Kollektiv K und der Lebenshilfe Aalen starten mit gemeinsamen Kursen.

Das „K“ steht für Kunst, Kultur und Kooperation!

„Kunst soll für alle möglich sein. Und jede Person soll sich künstlerisch betätigen und ausdrücken können. Dabei sollen Behinderungen oder sonstige Merkmale keine Rolle spielen dürfen“ so Susanne Schienle, Leitung des Fachbereichs Bildung und Kultur der Lebenshilfe Aalen.

Darin sind sich der junge Verein Kollektiv K. und die Lebenshilfe einig. Aufbauend auf dieser gemeinsamen Zielsetzung konzipierten Marie Kubitza, 2. Vorsitzende des Kollektiv K, und Susanne Schienle, eine Kursreihe für Menschen mit und ohne Behinderung, für junge und ältere Menschen. „Einfach für alle Interessierten“ so der Studierende Marco Röhberg.

„Wer Lust zum kreativ werden hat, soll Möglichkeiten dazu finden“ erklärt Marie Kubitza vom Kollektiv K. Die Idee, mit dem Knowhow der Lebenshilfe die speziellen Rahmenbedingungen für einen Kurs auch für Menschen mit Behinderung schaffen zu können, fand sofort ein offenes Ohr. „Gerade im kulturellen Wirken können Menschen aus allen Bereichen unkompliziert und ohne Berührungsängste Gemeinsamkeiten erkennen, die sonst im Alltag eher als trennend empfunden werden“, so Susanne Schienle.

Das Haus der Jugend wird als weiterer Unterstützer in diesem Zusammenwirken aktiv mitmischen und zum Beispiel die barrierefreien Räume zur Verfügung stellen.

Start ist nun am Wochenende 09.07. und 10.07.2022 mit dem ersten inklusiven Workshop dieser Kooperation.

Mit viel freien Formen und bunten Farben werden die Künstlerinnen Marie Kubitza und Eva Hoch die Kreativen zum Gestalten anregen. Eva Hoch verrät, dass im Kurs die Überleitung von der üblichen „Zweidimensionalität“ des Papiers in das Arbeiten in 3 D geübt wird. Es wird spannend, bunt und in jedem Fall ein tolles gemeinsames künstlerisches Erlebnis.

Das Kollektiv K, ein Verbund von Aalener Kunstschaffenden, ist sehr breit aufgestellt, was Aktionen, Angebote und Genres betrifft. Es wird musiziert, getanzt oder bildhauerisch gearbeitet, um nur einzelne Beispiele zu nennen.

v.l.: Jacqueline Benkendorf (Haus der Jugend Aalen), Eva Hoch und Marie Kubitza (Kollektiv K) sowie Marco Röhberg und Susanne Schienle (Lebenshilfe Aalen)

Schließtage unserer Verwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Verwaltung ist am Freitag den 17.06.2022 geschlossen.

Herzliche Grüße!

Ihr Team der Lebenshilfe Aalen

Neue Theatergruppe „Rampenlicht“ stellt sich der Öffentlichkeit vor

Nicole Schütte und Vera Haag leiten unsere neue Theaterwerkstatt seit November 2021. Mittlerweile ist die zusammengewürfelte Gruppe spielfähig, sodass die sieben Schauspielerinnen und Schauspieler sich aktiv in das Kulturleben der Stadt Aalen „einmischten“.

So unterstützte „Rampenlicht“ die Finissage der Wanderausstellung „Ein Herz für den Ostalbkreis“ aktiv mit einem Beitrag, spielten ihr neues Stück „Lebensträume“ auf der Kulturmatinee der Veranstaltungsreihe „Inklusionswege 2022“ der Stadt an und trafen im Vorfeld der Veranstaltung In_60Minuten die Schauspielerin Carina Kühne. “Mit der neuen Theatergruppe wollen wir das kulturelle Leben der Stadt inklusiver gestalten” , so Susanne Schienle aus dem Bereich Kultur& Bildung der Lebenshilfe Aalen. Zugänge zu allen Arten der Kultur müssen barriereärmer werden, sodass Menschen mit Behinderung am sozialen und kulturellen Leben teilhaben können. Die Theaterwerkstatt Rampenlicht ist eine Gruppe der Spiel-und Theaterwerksatt Ostalb /STOA, unter der Federführung der Lebenshilfe Aalen.

Inklusionswege im Mai 2022

Die Veranstalter dieser Aktionsserie wollen mit unterschiedlichsten Veranstaltungen das Thema Inklusion in die Öffentlichkeit bringen. Hierzu bietet sich der Monat Mai mit dem internationalen Tag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5.Mai gut an.

Die Lebenshilfe beteiligte sich engagiert auch am diesjährigen Veranstaltungszyklus mit großem Erfolg.

Kinotag im Kino am Kocher

Fast volles Haus im Kino am Kocher bei der Filmvorführung „Peanut Butter Falcon“, ein Film, bei dem ein Schauspieler mit Down Syndrom die Hauptrolle spielt. Erfreulicherweise waren auch viele Menschen mit Behinderung im Publikum. So sieht gelungene Inklusion im Kulturbereich aus.

„In_60Minuten“- ein Talk mit der Schauspielerin Carina Kühne

sowie OB Frederick Brütting und Thomas Feistauer, Geschäftsführer der Lebenshilfe. Moderation Tonio Kleinknecht, Intendant des Theaters der Stadt Aalen.

Dieses neue Gesprächsformat zum Thema Inklusion fand seinen Auftakt im Theater der Stadt Aalen, im beeindruckenden neuen Kulturbahnhof. Den Veranstalterinnen Dorothee Bosch von der Stadt Aalen und Susanne Schienle von der Lebenshilfe geht es darum, im lockeren „Talkformat“ neue gedankliche Wege anzustoßen. Eingeladen wurde Carina Kühne, eine Frau mit Down Syndrom. Sie hat sich schon früh für ihren eigenen schulischen und jetzt auch beruflichen Weg engagiert und ist nun eine gefragte Schauspielerin und Aktivistin. Carina Kühne kennen wir aus den Serien „Traumschiff“, „Die Bergretter“ oder „In aller Freundschaft“. Besondere Aufmerksamkeit erzielte der Kinofilm „Be my Baby“, in dem sie die Hauptrolle bekam.

Fotorallye „Mit meinen Augen“

Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung zogen durch die Stadt und fotografierten „ihre“ Stadt mit der klassischen Einweg-Kamera. Besondere Highlights werden in einer Ausstellung zu sehen sein….

Kulturmatinee zur Marktzeit

Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich informieren, welche kulturellen Einrichtungen und Vereine inklusive Angebote betreiben. Ben Reiztki, Leiter des Amateurtheaters StoA (Spiel-und Theaterwerkstatt Ostalb) begrüßte die Rollstuhltanzgruppe, die Band“ „All inklusive“ sowie die „hausintegrierte“ Theaterwerkstatt der Lebenshilfe „Rampenlicht“. Seit über 20 Jahren kooperieren die Lebenshilfe und die STOA erfolgreich miteinander.

Vortragsreihe der Beratungsstelle startet in Schwäbisch Gmünd

BTHG für Alle- die Beratungsstelle der Lebenshilfen Aalen und Schwäbisch Gmünd startet mit der Vortragsreihe 2022

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) regelt große Teile der Eingliederungshilfe neu – mit teilweise enormen Veränderungen für Menschen mit Behinderung. Die neue Vortragsreihe 2022 wurde von den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle Katja Koller und Susanne Schienle organisiert und startete mit diesem Thema. Frau Barbara Zeller von der „Ergänzenden, Unabhängigen Teilhabeberatung Ostalb (kurz EUTB) ging in ihrem Vortrag in einfacher Sprache auf die wichtigsten Veränderungen für die Betroffenen ein. Der Vortrag ist auf große Resonanz gestoßen. Weitere Vorträge: „Das neue Betreuungsrecht“ sowie „Umgang mit Sterben, Trauer und Tod bei Menschen mit Behinderung“. Die Termine erscheinen auf der Homepage, in der Tagespresse sowie in unseren Infoschreiben.

Gleichstellungstag 5. Mai 2022

Am 5. Mai, dem internationalen Tag zur Gleichstellung behinderter Menschen, zogen Gruppen von Bürger*innen zum Rathaus, um sich für die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderung einzusetzen.

Katja Koller von der Beratungsstelle der Lebenshilfe sowie Vertreter*innen aus dem Aktionsbündnis, der Stadt Aalen und des Landkreises organisierten diesen Aktionstag. OB Frederick Brütting suchte das Gespräch zu den vielen Teilnehmer*innen der Veranstaltung.