Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum

Für die Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus Baden-Württemberg und Bayern.

In Grafeneck begann im Jahr 1940 die sogenannte Aktion „T4“. In einem Jahr wurden hier unter nationalsozialistischer Herrschaft 10.654 Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet.

Dann wurde Grafeneck aufgegeben – vermutlich wegen des Unmuts in der Bevölkerung, des Protestes aus Kirchenkreisen und aus der NSDAP ins hessische Hadamar versetzt. Nach ihrer Fortsetzung im hessischen Hadamar wurde die Aktion „T4“ erst im Herbst 1941 eingestellt.

Zum Gedenken an die Ermordeten wurde 1990 eine offene Gedenkstätte erbaut. Im Jahr 2005 wurde zusätzlich ein Dokumentationszentrum errichtet, in dem die Geschichte einzelner Opfer dargestellt ist.

Heute existiert in Grafeneck eine Gedenkstätte und ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung an die Opfer und gegen das Vergessen in den Diskussionen der Gegenwart. Die Gedenkstätte bietet einen barrierefreien Zugang sowie Bildungsangebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten.


Die Lebenshilfe Aalen ist, als eine von nur wenigen Lebenshilfen, Mitglied im Förderverein der Gedenkstätte Grafeneck.


Gedenkstätte Grafeneck
mit Dokumentationszentrum

Grafeneck 3
72532 Gomadingen
07385 966-206
07385 966-208

www.gedenkstaette-grafeneck.de

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